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Pfadfinder und Junge Union bringen in 72 Stunden Alten Steinbruch auf Vordermann

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Rheinböllen. „Uns schickt der Himmel“, so lautete das Motto der 72-Stunden-Aktion des BDKJ, die vom 13. bis 16. Juni deutschlandweit stattfand. Mit dabei waren in diesem Jahr in einer gemeinsamen Gruppe die Pfadfinder der DPSG Rheinböllen sowie die Junge Union Rheinböllen.

Insgesamt 24 Jugendliche und junge Erwachsene hatten den Auftrag bekommen, „ein schönes Flecken zu gestalten, das zum Verweilen einlade, als Beitrag zur Verschönerung des Naherholungsgebietes Rheinböllen“. Bei diesem „Fleckchen“ handelte es sich um den Alten Steinbruch im Rheinböllener Wäldchen in der Nähe des Guldenbachs. Einst als Steinbruch, Luftschutzbunker und Lagerungsstätte verwendet, befand sich jahrelang gegenüber ein alter Spielplatz. Über die Jahre geriet der Platz vor dem Steinbruch jedoch in Vergessenheit und wucherte zu.

 

Innerhalb von 72 Stunden hatten die Jugendlichen die gewaltige Aufgabe, diese Gegend wieder auf Vordermann zu bringen. Langsam oder stetig kamen sie voran. Heute ist der Platz nicht mehr wiederzuerkennen. Insgesamt 18t Schotter & Quarzit wurden bewegt, 25m³ Rindenmulsch sowie einige Tonnen Pflastersteine fanden schlussendlich ihren Weg in den alten „neuen" Steinbruch.

 

Nach 72-Stunden ist das Resultat durchaus beachtlich: Ein mit Kies gestalteter und gepflasterter Platz mit selbst gebauten Sitzgelegenheiten und einem Barfußpfad bereichert zukünftig das Rheinböller Naherholungsangebot. „Wir hatten großen Spaß an dieser Aufgabe, jeder war mit vollem Einsatz dabei und wollte in 72 Stunden alles geben. Mit dem Ergebnis sind wir wirklich sehr zufrieden und hoffen, dass die Rheinböllener den wiedergewonnenen Erholungsort auch häufig besuchen“, so der Vorsitzende der Jungen Union Rheinböllen, Marian Bracht.

Über Internet, Telefon und Radio hatten die Jugendlichen nach Sponsoren und Unterstützern für ihr Projekt gesucht und waren dabei auf große Hilfsbereitschaft gestoßen. „Wir danken allen Unternehmen sowie den Bürgerinnen und Bürgern, die unsere Aktion mit Sachspenden, finanziellen Mitteln und auch mit ihrer eigenhändigen Mithilfe unterstützt haben“, so Pfadfinder-Stammesleiterin Ursula Baumgarten im Namen der Gruppe.

 

Am Ende der 72 Stunden luden die Jugendlichen noch zu einem Eröffnungsfest zum „Alten Steinbruch“ mit Einsegnung, Kinderschminken, Spielen für Groß und Klein, frisch Gegrilltem, kalten Getränken und guter Stimmung.

Für alle, die sich über die Sponsoren und die Geschichte des Platzes informieren wollen, steht am Eingang eine Infotafel mit den betreffenden Infos zur Verfügung.

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