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Kreis-JU macht Jugendgewalt zum kommunalpolitischen Thema

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Die Junge Union Rhein-Hunsrück will auch im Jahr 2010 das Thema Jugendgewalt weiterhin in den Fokus zu nehmen. Im November vergangenen Jahres hatte bereits die JU Rheinböllen bei einer Diskussionsveranstaltung das Thema aufgegriffen. „Ein so wichtiges und komplexes Thema ist einfach nicht an einem Nachmittag abschließend zu behandeln. Deshalb haben wir einen Arbeitskreis gebildet, der sich in diesem Jahr verstärkt um die Thematik kümmern soll“, so der Kreisvorsitzende Tobias Vogt.

Das Thema Jugendgewalt und damit einhergehend auch notwendige Zivilcourage in der Bevölkerung ist nach Meinung der JU auch im Rhein-Hunsrück-Kreis politisch brisant. „Wir sehen das Thema Jugendgewalt in einem Gesamtkonzept, dass insbesondere auch präventive Maßnahmen der Kommunen vorsehen muss. Deshalb sind wir froh, dass die Stadt Simmern auch auf Prävention setzt und einen Streetworker einstellen möchte, um gemeinsam mit Jugendlichen über Probleme zu sprechen und diese zu lösen. Es ist an der Zeit, dass Städte wie Rheinböllen ebenfalls, wie von der JU gefordert, mit pädagogischen Fachkräften nachziehen“, so der Kreisgeschäftsführer und Mitglied des Arbeitskreises, Christian Klein.

 

Eine funktionierende Jugendarbeit ist nach Meinung der JU der beste Weg, um Gewaltausbrüche von Jugendlichen von vorneherein zu verhindern und nach alternativen Problemlösungen zu suchen. „Die Jugendlichen sind oftmals heutzutage mit den gesellschaftlichen Anforderungen überfordert. Da viele auch von daheim nicht mehr genügend Stütze und Hilfe bekommen, haben die Kommunen die Pflicht, durch Einrichtungen und pädagogische Fachkräfte diese Lücke zu füllen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Marian Bracht.

 

Die Junge Union blickt trotz immer wieder auftauchender Schlagzeilen bezüglich jugendlicher Übergriffe zuversichtlich in die Zukunft. „Wenn wir die Probleme der Jugendlichen frühzeitig erkennen und ernst nehmen, besteht berechtigte Hoffnung, dass solche Übergriffe wie in letzter Zeit die Ausnahme bleiben“, so Tobias Vogt.

 

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