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JU wertet JUZ-Diskussionsabend als Erfolg!

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Rheinböllen. Die Junge Union Rheinböllen hat nach ihrem Diskussionsabend zum Thema „Jugendzentrum für Rheinböllen – eine Diskussion über das Für und Wider“ eine positive Bilanz gezogen. „Wir sehen uns nach dieser Diskussion auf unserem Weg bestätigt, in Zukunft eine professionelle Betreuung der Jugendarbeit in unserer Stadt zu etablieren“, so der JU Vorsitzende und CDU Stadtrat, Christian Klein.


Besonders erfreut sei man aber auch über die Tatsache, dass man in der Sache durchaus auf einen parteiübergreifenden Kosens stößt.

Als Diskussionspartner stellten sich neben Klein auch der Rheinböllener Stadtbürgermeister Siggi Hermann sowie der 2. Beigeordnete Siegmund Kappel als auch die Pädagogen Klaus Weiler vom Jugendzentrum Sohren und David Sindhu vom Jugendzentrum Kirchberg den Fragen der Anwesenden.

 

 

„Es freut uns, dass nun alle Parteien in der Frage der Jugendbetreuung nach dem Schließen des Jugendraumes im vergangenen Jahr durchaus Handlungsbedarf sehen“, so der zweite gleichberechtigte Vorsitzende Marian Bracht.

Dass eine nachhaltige Jugendbetreuung jedoch nicht mit ehrenamtlichen Helfern alleine bewältigt werden kann, bekräftigten an diesem Abend auch die als Referenten eingeladenen Pädagogen David Sindhu, Leiter des JUZ Kirchberg und Klaus Weiler aus dem JUZ Sohren. „Ehrenamtliche Helfer sind unersetzlich für eine gute Jugendarbeit. Jedoch ist es wie überall im Ehrenamt: Sie kommen und gehen. Eine Nachhaltigkeit wird somit nicht gewährleistet“, so der Pädagoge Klaus Weiler.

 

 

Über das weitere Vorgehen im Stadtrat und im zuständigen Jugend- und Kulturausschuss besteht aber nach wie vor bei allen Stadtratsfraktionen Einigkeit. „Wir werden jetzt im Laufe des Jahres schauen, wie man ein Konzept für die Jugendarbeit in Rheinböllen entwickeln kann und wie man dabei pädagogisches Fachpersonal berücksichtigen und finanzieren kann. In diesem Zeitraum wollen wir zumindest provisorisch den Jugendraum durch ehrenamtliche Helfer wieder öffnen“, so Christian Klein.

 

 

Der von mancher Seite vorgebrachte Vorschlag, die Jugendarbeit in Rheinböllen von unten herauf mit Ehrenamtlichen aufzubauen und dann erst in den nächsten Jahren nach dem Bedürfnis eines hauptamtlichen Pädagogen zu fragen, sei jedoch nach Meinung der JU der falsche Weg. „Diejenigen, die eine solche Vorgehensweise vorschlagen, haben leider nicht verstanden, wie wichtig es ist, jetzt schon nachhaltige Weichen für die Zukunft unsere Jugend in der Verbandsgemeinde Rheinböllen zu stellen“, bekräftigenKlein und Bracht.

 

 

 

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