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Bracht & Junge Union kritisieren massiven Unterrichtsausfall

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Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht kritisierte den hohen Unterrichtsausfall an Schulen im Rhein-Hunsrück-Kreis. „Ganze 18 Tage Unterricht fehlen unseren Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz pro Jahr! Das sind dreieinhalb Wochen und hochgerechnet ein Jahr Unterricht am Ende der Schullaufbahn – unabhängig welche Schule besucht wird. Der Unterrichtsausfall ist verheerend“, beklagte der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Bracht. Laut Bracht hätte aufgrund des großen Unterrichtsausfalls das Schuljahr bereits am 8. Juni enden müssen.

„Aufgrund der hohen Anzahl ausgefallener Stunden endet rein rechnerisch an diesem Tag das Schuljahr 2009/2010“, erklärte Bracht pünktlich zum letzten offiziellen Schultag.

Mit der Teilnahme an der landesweiten CDU-Aktion der CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner will der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht gemeinsam mit der Jungen Union den Unterrichtsausfall weiter in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Hierbei verwies Bracht gemeinsam mit JU-Vertretern an der Puricelli-Schule in Rheinböllen unter dem Motto „Vorfahrt für Schüler & Lehrer!“ auf Zeugnisse mit der Benotung der SPD-Landesregierung. In die Benotung flossen die Beurteilungen von Schülern, Lehrern und Eltern ein. Ergebnis: Aufgrund ungenügender Unterrichtsversorgung, das heißt zu wenig gehaltenen Unterrichtsstunden, und der geringen Wertschätzung des Lehrerberufs, wird die Landesregierung nicht versetzt.

„Das Zeugnis ist eine symbolische Quittung für die untragbaren Zustände“, betonte Bracht. Denn insbesondere aus Rheinböllen sei er in den vergangenen Tagen und Wochen verstärkt auf starken Unterrichtsausfall aufmerksam gemacht worden. „Wir werden das so nicht hinnehmen. So gehen wichtige Lerninhalte verloren. Die Landesregierung verspielt leichtfertig Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen“, so Bracht. Statt das Problem anzupacken, schöne die Landesregierung lediglich die Statistik. „Stunden ohne Lehrer werden als Stillarbeit deklariert, Schüler bleiben mit Arbeitsaufträgen alleine, Lehrer müssen zwischen zwei Klassen pendeln. Das ist kein vollwertiger Unterricht. Das ist fehlgeleitete Politik, ausgetragen auf dem Rücken der jungen Leute! Wir wollen das nicht länger hinnehmen“, erklärte Bracht. Daher will der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht in den kommenden Wochen gemeinsam mit der CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner verstärkt auf Schüler, Eltern und Lehrer zugehen, um die jeweiligen Probleme vor Ort richtig zu erfassen. „Statt am Nürburgring Millionen zu versenken, muss der Schwerpunkt auf Bildung gelegt werden“, forderte der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht. „Schließlich geht es um die Ausbildung und die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen.“

 

Gemeinsam mit der Jungen Union kritisiert der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht (Mitte) den massiven Unterrichtsausfall.

 

 

Hinweis:

Um den Unterrichtsausfall vor Ort richtig zu erfassen, kann sich jeder auch im Internet beteiligen: www.unterrichtsausfall-rlp.de

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