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Breiter Konsens bei CDU Diskussionsabend zur Zukunft der VG Rheinböllen

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Rheinböllen. Der Diskussionsabend des CDU Ortsverbandes Rheinböllen-Dichtelbach-Erbach im Gemeindezentrum Rheinböllen war ein voller Erfolg. Die zahlreich erschienen Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde diskutierten angeregt über Möglichkeiten einer Erhaltung der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

Insbesondere war man sich darüber einig, dass die Verbandsgemeinde mit lukrativen Angeboten und einer äußerst guten infrastrukturellen Anbindung durchaus auch attraktiv für andere Gemeinden sein kann.

 

Die Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung, Anke Beilstein, wies noch einmal ausdrücklich auf die inhaltlichen Schwächen der Kommunalreform hin. „Es kann nicht sein, dass die Landesregierung eine Reform beschließt, die ohne die Einbindung der Bürger und Kommunen, aber auch gegen drastische Bedenken der Gutachter einmal wieder nach dem Motto Wir machen´s einfach durchgezogen wird“, kritisierte Beilstein.

 

Verbandsbürgermeister Franz-Josef Lauer betonte, dass die Verbandsgemeinde in ihrer aktuellen Lage definitiv zukunftsfähig ist: „Wir haben eine hervorragende Verwaltung, funktionierende Ver-einsstrukturen, eine hervorragende Infrastruktur wie z.B. in jeder Gemeinde freiwillige Feuerweh-ren, besser geht es eigentlich nicht“, so Lauer.

 

 

Auch der CDU Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht sprach sich gegen eine Fusion mit anderen Verbandsgemeinden aus: „Man stelle sich mal vor, nach einer Fusion mit anderen Verbandsgemeinden würden 40 Gemeinden zusammengeschlossen. Wie soll da noch funktionierende Verwaltungsarbeit geleistet werde, wie soll hier noch ein Verbandsbürgermeister Kontakt zu den einzelnen Gemeinden halten?“, so Bracht.

„Was wir jetzt brauchen ist ein klares einheitliches Votum des Rheinböllener Stadtrates und der einzelnen Gemeinderäte, damit wir mit dem nötigen Selbstbewusstsein ein Signal für die Erhaltung der Verbandsgemeinde setzen können“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende des Verbandsgemeinderates Wulf Hagen Lorenz zum Abschluss der Veranstaltung. Die eingeladenen Vertreter der SPD hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung entschuldigen lassen.

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