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Junge Union auf den Spuren deutscher Demokratie

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Rhein-Hunsrück/ Hambach. „Das Hambacher Schloss - Wiege der deutschen Demokratie“, sagte einst der erste Bundespräsident, Theodor Heuss, über das Hambacher Schloss. Am Abend des geschichtsträchtigen 27. Februar besichtigte die Junge Union Rhein-Hunsrück bei Neustädter Wind und Mondschein das Hambacher Schloss.

Die Führung thematisierte neben der Baugeschichte des Schlosses vor allem die politischen Ereignisse des Hambacher Festes 1832. Am Ende der Führung stand daher eine Ausstellung zur deutschen Demokratiegeschichte, „Hinauf, hinauf zum Schloss“. Die JUler konnten in eine Rolle von fünf fiktiven Festteilnehmern schlüpfen und so die Ausstellung aus der Perspektive eines Festteilnehmers erleben. „Man konnte sich wie die fünf Teilnehmer verkleiden und dann im Laufe der Ausstellung in Medien- und Aktivstationen erfahren, wer die Teilnehmer waren und was sie bewegte.“, zeigten sich Franziska Mallmann und Martin Guckert begeistert.

 

 

„Für uns sind Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit selbstverständlich geworden. Aber durch die Führung und die Ausstellung konnten wir erleben, dass unsere Vorfahren einst dafür kämpfen mussten.“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Marian Bracht.

Die Fahrt zum Schloss war gleichzeitig auch der Startschuss einer Kampagne der Jungen Union. „Geh wählen!“ ist das Motto der Kampagne. „Wir wollen die Menschen im Rhein-Hunsrück Kreis dazu auffordern von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen und die Demokratie zu unterstützen.“, so der Kreisgeschäftsführer Christian Klein.

Daher war auch der 27. Februar bewusst gewählt, da er nicht nur genau einen Monat vor den nächsten Wahlen liegt, sondern an diesem Tag ein Angriff auf die deutsche Demokratie und Freiheit stattfand. „Am 27. Februar brannte 1933 der deutsche Reichstag. Dieser Tag ebnete den Nationalsozialisten den Weg zur Macht. Daher wollten wir ganz bewusst mit der Besichtigung des Hambacher Schlosses ein Zeichen für Freiheit und Demokratie setzen.“, so der Kreisvorsitzende Tobias Vogt zum Abschluss.

Die Initiative „Geh wählen!“ findet man im Internet unter der Adresse www.gehwählen2011.de

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