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Zwei Rhein-Hunsrücker im JU-Bezirksvorstand

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Bad Marienberg. Am vergangenen Wochenende fand der Bezirkstag des Junge Union (JU) Bezirksverbandes Koblenz-Montabaur in Bad Marienberg statt. Im Rahmen der Neuwahl des Bezirksvorstandes wurde David Wollweber als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt.

Aus den Reihen der Jungen Union Rhein-Hunsrück vertreten zukünftig Sebastian Krupp (26) aus St. Goar als Schatzmeister und Marian Bracht (21) aus Rheinböllen als Bezirksgeschäftsführer den Kreis.

„Wir freuen uns in der kommenden Periode mit zwei JU’lern aus unseren Reihen im geschäftsführenden Vorstand vertreten zu sein“, so der JU-Kreisvorsitzende Tobias Vogt, „danken möchte ich in besonderer Weise Lukas Mallmann, der uns in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit Sebastian Krupp im Bezirksvorstand vertreten hat und nun ausscheiden wird.“

 

 

 

Neben den Vorstandswahlen präsentierte der Bezirksvorsitzende David Wollweber einen Bericht über die vergangenen zwei Jahre, hierbei rückte er vor allem die Themen Kommunalwahl, Landtagswahl, Wahlalterabsenkung und OLG-Debatte in den Vordergrund.

Im Anschluss diskutierten die Anwesenden lebhaft mit dem Innenpolitiker und Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz über die rheinland-pfälzische Landespolitik; so auch über das Thema der Kommunal- und Verwaltungsreform. Hierbei kritisierte Seekatz, dass außer Nachteilen wie längeren Anfahrtsstrecken und doppelten Zuständigkeiten keine finanziellen Vorteile aus der Ersetzung der Bezirksregierungen durch ADD und SGD Nord/Süd festgestellt werden konnten. Es sei somit nur konsequent, auch die Mittelbehörden in die Diskussion mit einzubeziehen.

Eine konstruktive und teils kontroverse Debatte wurde auch über einen Antrag der Jungen Union Rhein-Hunsrück geführt. Die Verbände aus Rhein-Hunsrück, Birkenfeld, Rhein-Lahn, Altenkirchen und Cochem-Zell forderten eine inhaltliche Neuausrichtung auf regionale Themen einhergehend mit einer Modernisierung der Strukturen im Bezirksverband. Regionale Vertreter sollen eine Verbandsgemeinde- und Kreisgrenzen überschreitende Zusammenarbeit bei den Themen vor Ort besser koordinieren. „Unser Kreisverband hat einen wichtigen Impuls für die zukünftige Ausrichtung der Bezirksebene gegeben. Es ist ein gutes Zeichen, dass nach langer Diskussion der Antrag mit einer Änderung angenommen wurde“, so Jan Hartel, Mitinitiator des Antrags.

 

 

 

„Wir freuen uns über das Ergebnis für den Antrag und hoffen, dass sich der Bezirksverband zukünftig stärker inhaltlich mit regionalen Problematiken auseinandersetzen wird“, so die stellvertretende Vorsitzende Agnes Chudy zum Abschluss.

 

 

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