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Christian Klein neuer Vize-Chef der Jungen Union Rheinland-Pfalz

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Trier/Rheinböllen. Junge Union stellt sich auf dem Landestag in Trier personell neu auf – Zahlreiche Anträge verabschiedet

Christian Klein aus Rheinböllen ist neuer stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Rheinland-Pfalz. Der 27-jährige Jurist wurde auf dem Landestag in Trier von den Delegierten mit großer Mehrheit gewählt. Klein, der auch JU-Kreisvorsitzender und CDU-Ortsvorsitzender in Rheinböllen ist, tritt damit die Nachfolge von Torsten Welling aus dem Kreisverband Mayen-Koblenz an, der für keine weitere Amtszeit kandidiert hatte.

„Christian hat in den vergangenen vier Jahren als Beisitzer im Landesvorstand viele inhaltliche Akzente gesetzt und wird sicher auch in den kommenden beiden Jahren, in denen insbesondere die Weichen für die Landtagswahl gestellt werden müssen, die Junge Union weiter voranbringen“, so der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Marian Bracht.

Auf dem Landestag wurde auch Johannes Steiniger MdB mit großer Mehrheit in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt. Der 27-jährige Lehramtsreferendar, der seit vergangenem Jahr für die CDU im Bundestag sitzt, tritt damit seine dritte Amtszeit an.

Klein hatte in den letzten Jahren den Arbeitskreis „Recht und Inneres“ des Landesverbandes geleitet, der verschiedene Themen im Landesverband angestoßen hatte. So wurde vom Arbeitskreis u.a. als Reaktion auf zahlreiche Ausschreitungen bei Fußballspielen in Rheinland-Pfalz ein Maßnahmenpaket gegen die Gewalt im Fußball erarbeitet. „Auch in den kommenden beiden Jahren möchte ich mich trotz meiner neuen Aufgabe im Landesverband um die Themen Innen- und Rechtspolitik kümmern. Weiterhin gilt es, unseren JU-Landesverband inhaltlich so stark aufzustellen, dass sich unsere Themen auch im Wahlprogramm der CDU für die anstehende Landtagswahl niederschlagen.“

Neben der personellen Neuaufstellung standen auch zahlreiche Anträge auf der Tagesordnung des Landestages. Dabei wurde unter anderem der Antrag „Jungen Menschen Wahlfreiheit eröffnen“ einstimmig verabschiedet. Darin fordern die Jungpolitiker eine Einkommensgrenze für die Zweitwohnsitzsteuer, die mittlerweile an den Unistandorten in Rheinland-Pfalz erhoben wird. Außerdem soll bei Kommunalwahlen zukünftig eine Wahlfreiheit eröffnet werden, ob man sein aktives und passives Wahlrecht an seinem Erst- oder Zweitwohnsitz ausüben möchte. „Wir versprechen uns durch diese Maßnahmen, dass es jungen Menschen trotz des Studiums ermöglicht wird, sich kommunalpolitisch in ihren Heimatgemeinden zu engagieren. Wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass trotz des demographischen Wandels junge Menschen auch in Zukunft in den ländlichen Regionen eine Heimat finden“, so Klein, der den Antrag für den Landesverband in seinem Arbeitskreis erarbeitet hatte.

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