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Junge Union diskutiert mit Bürgermeisterin über Stadtpolitik

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Rheinböllen. Ein Austausch zur Wirtschaftspolitik, der Jugendarbeit sowie zur Aufnahme von Flüchtlingen mit der Rheinböller Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür stand im Mittelpunkt des jüngsten Stammtischs der Jungen Union Rheinböllen.

Im Bereich der Wirtschaftspolitik im Fokus: Das neue Industriegebiet „In der Wester” und die Ansiedlung des Norma-Logistikzentrums “Mittelrhein”, durch das 150 Arbeitsplätze – davon 20 Ausbildungsplätze – geschaffen werden sollen. „Die Norma-Ansiedlung ist eine große Chance für die Entwicklung unserer Stadt”, so Stadtbürgermeisterin Oberthür im Gespräch, „Stadt und Verwaltung haben hier einen guten Job gemacht. Das Projekt konnte so schnell wie kaum ein anderes umgesetzt werden.” Am 20. März war Spatenstich, am 6. Dezember 2015 soll bereits Eröffnung sein. 15 Millionen Euro investiert die Firma Norma in Rheinböllen.

Die Junge Union Rheinböllen begrüßt deren Ansiedlung: „Die Niederlassung von Norma bringt neue Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen für unsere Region”, so der JU-Vorsitzende Marian Bracht, „dies ist ein wichtiger Schritt, um gerade die Abwanderung von jungen Menschen aus dem Hunsrück zu verhindern.”
Ein weiterer zentraler Diskussionspunkt des Stammtischs: Das geplante Jugendzentrum, das die JU bereits seit 2009 fordert. Hierzu berichtete Oberthür, dass die Stadt Mittel in den aktuellen Haushalt eingestellt habe und nun eine Umfrage unter den Rheinböller Kindern und Jugendlichen plane. Darin will sie die Vorstellungen und Erwartungen an Jugendarbeit in Rheinböllen abfragen.

“Diese Umfrage ist ein wichtiger Schritt hin zu einer Jugendarbeit, die auf die Interessen und Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen zugeschnitten ist”, so JU-Vorstandsmitglied Kevin Hawryluk, “wichtig für uns ist jedoch auch, dass ein Jugendzentrum in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde und den Ortsgemeinden betrieben wird. Der zuständige Pädagoge könnte sich so auch um die Jugendarbeit in den einzelnen Orten kümmern und dort Ansprechpartner sein.”

Ein dritter Diskussionspunkt stellte das Thema Flüchtlingsaufnahme dar. Hier berichtete Oberthür den Jugendlichen über die aktuelle Suche von Stadt und Verbandsgemeinde nach Wohnraum für Flüchtlinge. “Wir brauchen aber nicht nur Häuser und Unterbringungsmöglichkeiten für die Flüchtlinge, sondern Integration und Einbindung in die Gesellschaft”, so Oberthür, “hier freut es mich, dass bereits viele Einwohner ihre ehrenamtliche Mithilfe zugesagt haben.

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